Die Sopranos

Dank eines Saturn-Gutscheines bin ich nun stolze Besitzerin der ersten beiden Sopranos - Staffeln.

 

 

 

 

Als Six-Feet-Under-Fan wurde mir diese Serie wärmstens von einer Freundin empfohlen, also "tu ich sie mir mal an", hab' ich mir gedacht. Die ersten 5 Folgen, die ich bis jetzt gesehen habe, waren schon recht vielversprechend. Ganz so vom Hocker gehauen wie Six Feet Under haben sie mich zwar nicht, aber ich bin ja auch noch ganz am Anfang. Nur soviel: Die Serie ist wirklich ein wenig *anders*. Mittlerweile ist es ja keine Seltenheit mehr, dass man in TV-Serien das F-Wort regelrecht hinterhergeworfen bekommt, aber bei den Sopranos wird dies immer noch gerne mit einem Kopfschuss, einem ordentlichen Tritt in die Weichteile oder mit dumpfen Gegenständen, die auf Köpfen landen, garniert. Mafia eben ;) Ja, und seit spätestens diesen Szenen weiß ich auch, warum die Serie nicht für Zuschauer unter 16 Jahren zugänglich sein sollte. Da fließt Blut, und das nicht zu wenig. 

Was mich bei den Sopranos am meisten faziniert, ist die gespaltene Meinung, welche ich als Zuschauer zu Familienoberhaupt Soprano habe - auf der einen Seite ist er ein ganz netter Familienvater, der mir so sympathisch ist; auf der anderen Seite verlässt er mal eben das Haus, um ein Restaurant in die Luft zu jagen oder jemandem das Bein zu brechen. Das nenn' ich mal ne Gratwanderung zwischen zwei Welten, herrlich. 

Gut, gut, aber eh ich mich zu Jubelstürmen reißen kann oder zum Schluss komme, die Serie nicht zu mögen, muss ich, glaube ich, doch noch ein paar Folgen gucken.

Arrivederci  

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